TAG 3: MEIN PRAKTIKUM BEI TAKETV
Dennis hat zusammen mit seiner Freundin das Haus Richtung Flughafen verlassen. Nun war ich für ein paar Tage alleine in der 200qm Zockerwohnung. Doch warum soll ich um fünf schon aufstehen?! Also erst einmal wieder herumgedreht und weiter geschlafen (langsam gewöhnt man sich auch an diese doofe Kirchturmuhr, die einem alle Stunde mit ihrem Klang beglückt). Gegen 9:00 Uhr war dann dennoch die Nacht vorbei, weil mal wieder frische Bierwässer in das Limericks gerollt wurden.
Und täglich grüßt das Murmeltier?
Irgendwie beginnt bis jetzt jeder Tag gleich: aufwachen, auf die Kirchturmuhr schimpfen, Laptop anmachen, Musik starten, weiter wachwerden. Doch heute war es etwas anders, ich konnte direkt duschen gehen und musste nicht bis irgendwann am Nachmittag warten, heeeey war das erfrischend. Zu essen war natürlich nichts mehr im Kühlschrank also wurde die Gegend schon einmal ein bisschen erkundet. Die Bäckerei um die Hausecke kannte ich ja bereits, gegenüber war ein Metzger und laut Dennis Beschreibung sollte ich einen Netto nach mehrfachem Straße überqueren auf der linken Seite finden. Auf dem Weg dorthin erblickte ich die schon öfters genannten Kiosks, in denen schon das ein oder andere Getränk während einer Liveshow für Castinggäste gekauft werden musste. Vor der Tür dann kurz der Schreck den Schlüssel vergessen zu haben, doch nach etwas längerer Suche in den Untiefen meiner Tasche entdeckt. Nun gab es erst einmal ein leckeres Brötchen mit gekochtem Schinken und einem großen Stück Fleischwurst, die man schnell essen muss. Sobald nämlich Dennis die Fleischwurst entdeckt ist sie innerhalb weniger Stunden vernichtet.
Ganz alleine ist es schon irgendwie doof.
Um nicht vor lauter Langeweile am Ende etwas Produktives zu machen schrieb ich Oli ob er denn nicht Lust hätte vorbeizukommen. Es dauerte nicht lange und ich konnte ihn die Treppe hochstapfen sehen. Mit einem superfreundlichem „hu“ begrüßte er mich und richtete sich einen Platz zum Zocken in unmittelbarer Nähe zu mir her. Um ordentlich spielen zu können brauch man natürlich gekühlte Getränke. Also stellten wir erstmal ein paar Flaschen Wasser und natürlich auch gesunde Cola in den Kühlschrank, bzw. bedienten uns des Eisfaches um schneller an das gekühlte Nass für unsere Kehlen zu kommen. Endlich konnten wir nun mit dem Spielen anfangen. Zu Beginn gab es erstmal ein bisschen League of Legends, wo uns auch unser geliebter Grafiker Marco zur Seite stand, der via Skype mit uns verbunden war. Er wollte auch die Tage mal vorbeischauen, um direkt mit uns zu spielen, ob er wirklich da war, könnt ihr gleich weiter unten lesen, hihi.
Pizza oder Chinesisch?
Ich bin ein totales Dorfkind und war von der Vielzahl an Lieferdiensten einfach geflashed. Wir bestellten dann bei einer Pizzeria, die Oli empfehlen konnte. So ging Tag um Tag ins Land die wir verdaddelten und nichts Produktives, außer dem Anhäufen leerer Pizzakartons schafften.
Oli wir aber nicht die ganze Zeit da, morgens hatte ich genug Zeit um in Ruhe in den Tag zu starten und auch selber mal die Einkaufspassage ein wenig zu erkunden. Dank meines selber knapp bemessenen Praktikumsbudgets schaute ich mir die ganzen Kostbarkeiten nur an ohne etwas zu kaufen.
Maren macht die Wohnung schöner
Es war Freitagnachmittag als leise Schritte vor der Tür zu hören waren. Ich merkte sofort, dass Oli nicht so sanft die Treppen hochgleitet. Maren kam mit ihrem Vater vorbei um die Wohnung, speziell Bad und Küche, etwas zu verschönern und praktischer zu gestalten. So wurden überall Aufhänger für Handtücher angebracht, sodass nicht mehr einfach alles auf der Badewanne landete. Auch in der Küche gab es nun etwas für die Geschirrtücher. Dennis interessierte sich nicht für Pflanzen, also falle es ihm auch nicht auf, wenn ein paar mehr die Wohnung etwas wohnlicher machen würden, so Maren. Gewischt und gesaugt wurde auch, wo dann auch endlich ich mal etwas helfen konnte und den Staubsauger durch die Räume bewegte.
Marco opferte seine kostbare Zeit
Es ist tatsächlich geschehen, Marco opferte seine kostbare Zeit um Oli und mich besuchen zu kommen. Natürlich mussten wir zur Begrüßung auch erst einmal wieder ein bisschen LoLen und zogen dann zu dritt als TaKeTV Gang durch die Straßen Krefelds ohne spezielles Ziel. Einfach rumlaufen und dabei verdammt geil aussehen, das war unser Motto.
So vergingen die ruhigen Tagen. Wir bereiteten uns auf den nächsten Go4SC2 Cup vor, der für den Sonntag wie gewohnt geplant war, obwohl Dennis erst morgens landen sollte. Ob die Show wirklich stattfand, und was noch so passiert ist könnt ihr im nächsten Bericht lesen. Es sollte auch bald einen neuen Mitbewohner geben, aber dazu später mehr.
Vergangene Berichte:
Bericht 1: Meine Reise nach Krefeld
Bericht 2: Warum sind Glocken nur so laut?












